Herbstlager 2018

Herbstlager 2018 des Pestalozzivereins Wädenswil

 

Das Herbstlager findet vom Samstag 6. bis Samstag 13. Oktober im Ferienhaus Wädenswil in Schwende AI statt. Ein motiviertes Leiterteam sorgt für gesunde Sportaktivitäten (Turnhalle, Sportplatz), tolle Ausflüge, spannende Spiele, kurzweilige Bastelarbeiten, interessante Heimkino-Vorführungen – und natürlich sehr delikate Mahlzeiten…!

Herbstlager 2018: Auf zur Ebenalp!

 

Tag 1 – Samstag, 6. Oktober 2018

Ankunft im Appenzellerland

Aaaalso  … wir sind gut angekommen und kennen nun schon mal Haus und Umgebung. Zum Zmittag eine feine Suppe, zum Znacht sorgten Spaghetti Bolo für die nötige Energie. Die ersten Bilder sind online!

 

Tag 2 – Sonntag, 7. Oktober 2018

Kennenlernen von Haus und Umgebung

Tag 2 in der Schwende begann mit einer Überraschung: Entgegen aller Vorhersagen hatte es in der Nacht und am frühen Morgen geregnet. Trotzdem nutzten viele Kinder das Angebot der Lagerleiterin Valerie zum Morgenjogging. Nach dem Frühstück machten wir uns alle dann auf zu einem ersten ausgedehnten Spaziergang vom Lagerhaus über Weissbad zurück ins Haus. Dann wurde die Feuerstelle eingeheizt und grilliert! Den Nachmittag über wurde gespielt: „Räuber und Poli“ und andere Spiele liessen die Zeit wie im Fluge vergehen … Das lustige Toto-X-Spiel sorgte nochmals für einige Lacher, bis dann Bettruhe angesagt war.

 

Tag 3 – Montag, 8. Oktober

Auf zur Ebenalp

Die Königetappe gleich zum Wochenstart: Um 10 Uhr ging’s los Richtung Ebenalp. In Abänderung des Programms früherer Jahre wurde die Seilbahn links liegen gelassen und die Gruppe wagte den Aufstieg zu Fuss zur Ebenalp (mit etwas mehr oder weniger Gemurre), wo schliesslich gepicknickt wurde. Nach dem Abstieg übers Wildkirchli zurück nach Weissbad endete eine strenge, aber ereignisreiche Wanderung. Besondere Erwähnung verdient bestimmt noch der den Berg runtertrolende Rucksack, der nur mit einer Bergsteigeinlage wieder dem Besitzer zurückgegeben werden konnte. Das Wandern Hunger gibt, machte sich dann auch in der Küche bemerkbar: Der Kessel Risotto war sofort rädibutz leer, sogar der Salat wurde bis zum letzten Blatt gegessen. Mit einem Kinoabend endete Tag 3.

 

Tag 4 – Dienstag, 9. Oktober

Olympia

Den Morgen verbrachten die Kids in der Turnhalle. Verschiedene Varianten Völkerball sorgten für Bewegung, Spass und Abwechslung und gaben auch ordentlich Hunger. So freuten sich alle auf die Hamburger, die jede und jeder nach eigenem Gusto belegen konnte. Am Nachmittag begann die „Appenzeller Olympiade“: Drei Teams massen sich in zehn verschiedenen Disziplinen um Punkte und den Tagessieg. Für alle war etwas dabei: Eseltreiben, Käse-sicher-nach-Hause-bringen, Gummistiefel-Weitwurf, Sackgumpen, und, und und … Natürlich hatten die drei Teams auch äusserst spannende Namen: So kämpften die Bärli-Bibers gegen die Gutschi Gäng und die Härdöpfelsäcke. Wer wohl gewann? Die Preisverteilung war dann erst am Mittwochmorgen, vor dem Abmarsch nach Brülisau zur Talstation der Hohen-Kasten-Bahn, denn am Abend wurde ein ausgedehnter Spieleabend abgehalten. „Scotland Yard“, „Skipbo“, Mikado, Schach wurden gespielt, an einem Tisch wurde gar gejasst!

 

Tag 5 – Mittwoch, 10. Oktober

Hoher Kasten

Mit der Preisverteilung der Appenzeller-Olympiade begann der neue Tag. Lag das Schwende-Tal am Morgen noch im Nebel, zog bald ein Föhn-Sturm auf. Konnte die Seilbahn auf den Hohen Kasten überhaupt fahren? Wir wagten den Spaziergang nach Brülisau und konnten dann auch die Bahn besteigen. Die Aussicht auf dem Aussichtsberg war schlicht grandios. Weit ins Rheintal und zum Bodensee auf der einen Seite, Sämtisersee, Säntis, Ebenalp bis zum Nebelmeer, das über der Ostschweiz und Deutschland lag, auf der anderen Seite. Am späteren Nachmittag war dann der Abstieg geschafft und eine müde Gruppe erreichte das Ferienheim wohlbehalten. Am Abend wurden dann wieder einige Spiele gespielt, bis alle müde ins Bett fielen.

 

Tag 6 – Donnerstag, 11. Oktober

Fussreflexzonenmassage vor dem Seilpark

Am Donnerstag bestieg die Lagerschar erstmals einen der neuen, modernen Züge der Appenzeller Bahnen. Gontenbad hiess die Haltestelle, doch nicht die Mineralquellen waren das Ziel (so wie einige Kinder vermuteten), sondern der Barfussweg, der über Stock und Stein, durch Wiesen, Schlamm, Moor und Sumpf führte. In Jakobsbad, am Fusse des Kronbergs wurden dann die Füsse erstmal gereinigt, ehe das mitgebrachte Picknick verspeist wurde. Nach einer kurzen Instruktion konnten dann fast alle Kinder den spannenden Seilpark ausprobieren. Yael und Alexandro fehlten einige Zentimeter, sie durften sich dafür auf der Rodelbahn vergnügen. Der „Interessenabend“ gab dann nochmals Möglichkeit, zu basteln oder spielen; die ersten Kinder begannen auch schon mit den Proben zum Schlussabend.

 

Tag 7 – Freitag, 12. Oktober

Shopping

Am Morgen hatten alle die Möglichkeit, ihr Taschengeld in Appenzell zu verjubeln. Ob Appenzeller Spezialitäten oder einfach Süssigkeiten, das abwechslungsreiche Angebot der Kantonshauptstadt wurde rege genutzt! Am Nachmittag begannen dann auch schon die ersten Aufräumarbeiten.

Am Abend dann natürlich der Schlussabend mit musikalischen und anderen Vorführungen.

 

Tag 8 – Samstag, 13. Oktober

bye bye Appenzell, tschöss Schwändi

Die Geschichte dieses Tages ist schnell erzählt: Nach einem letzten Frühstück und letzten Aufräumarbeiten kam schon bald der Car, der alle wohlbehalten nach Wädenswil brachte. So endete ein weiteres Herbstlager des Pestalozzivereins!